Golf ist wie eine Liebesaffäre:
Nimmt man es nicht ernst, macht es keinen Spaß,
nimmt man es aber ernst, bricht es einem das Herz.

Gruppenfoto Irlandreise 2014

Auch die zweite Irland-Tour der algarveagles – zusammen mit unseren deutschen Freunden vom Golfclub Gera – war wieder eine gelungene Golf-Reise. Während letztes Jahr die Reise in den Nordwesten von Irland führte, stand dieses Jahr der Südwesten auf dem Programm. 

Ausgangsort war das 17.000 Einwohner zählende Städtchen Killarney, welches mit seinen vielen Restaurants und Pubs im Sommer ein lustiger und umtriebiger Ort ist. Gespielt wurden die dortigen Course, wobei diesmal vier unvergessliche Links- und zwei Parkland-Course echte Herausforderungen boten.

 

 

Aber es sind nicht nur die faszinierenden und einzigartigen Golfplätze, die Irland so attraktiv machen. Fährt man durch das Land, beeindrucken die höchst unterschiedlichen Landschaften, teilweise menschenleer und nur von vereinzelten Schafherden bevölkert. Irlands Südwesten ist bekannt für seine sanft-wilde Szenerie und die Küsten-Panoramastraße „Ring of Kerry“ gilt vor allem bei Touristen als das Highlight schlechthin. Wer genau hinsieht, kann ohne Unterlass ein großes Licht- und Wolkentheater mit raffinierten Spezial-Effekten beobachten – hier ein Sonnen-Spot, dort eine wandernde Wolkenschatten-Herde und weiter hinten ein grau drapierter Regenschleier.  

Auf den Golfplätzen herrscht meist ein stetiger Wind, der sofort kumpelhaft jeden Spieler umarmt. Und selbst der eine oder andere kleine Regenschauer gehört zu diesem Land, wie die beliebte Sea-Chowder-Suppe im Clubhaus. 

 

So sorgte beispielsweise die Besichtigung einer einheimischen Whiskey-Destillation für wahrlich tiefgreifende Erkenntnisse. Nach einer Führung mit anschließender Verkostung wussten die Teilnehmer immerhin so lebenswichtige Dinge wie, dass Whiskey nichts anderes ist als mehrfach destilliertes Bier, die Iren den Whiskey immer noch nach alten, traditionellen Methoden brauen (im Gegensatz zu den Schotten!) und dass Gin nichts anderes ist, als Wodka mit Wacholder-Geschmack.

 

Insgesamt war es wieder mal eine interessante Reise und alle Teilnehmer hatten offensichtlich viel Spaß. Natürlich trug dazu auch der gemeinsam bejubelte vierte Weltmeister-Titel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei. Und irgendwie fühlten sich alle ein bisschen stolz, wenn die Menschen an den Straßen uns zujubelten, sobald sie die deutschen Fahnen auf den Leihautos erkannten. Sie sind eben wirklich ein nettes Volk, diese Iren.

 

Bei dem traditionellen Abschluss-Essen wurden dann die Sieger der Turnierwoche verkündet. Die Brutto-Wertung ging an Steffen Kirchner vom Golfclub Gera und die Netto-Wertung gewann Hardy Gauer von den algarveagles. Die Länderwertung Deutschland gegen Portugal ging unentschieden aus.

Abschließend nochmals ein herzliches Dankeschön auch an unseren Spielführer, Helmut Schmidt, der sich viel Arbeit gemacht hatte, um die täglichen Ergebnisse zu erfassen und zu berechnen.

Und danke auch an unsere Fahrer der Mietfahrzeuge: es erforderte schließlich eine hohe Konzentration auf den oft engen Straßen und bei Linksverkehr alle Fahrzeug-Insassen wieder gesund und unfallfrei nach Hause zu bringen.

 

Also, bis zum nächsten Jahr, wenn uns dann unsere Reise nach Italien in die Emilia Romagna führt.

 

Bildergalerie Irlandreise 2014