Golf ist wie eine Liebesaffäre:
Nimmt man es nicht ernst, macht es keinen Spaß,
nimmt man es aber ernst, bricht es einem das Herz.

C wie...

Caddy

Der Caddy ist die Person, die dem Spieler unter anderem die Golftasche trägt. Gute Caddies haben jedoch noch weitaus wichtigere Aufgaben. Sie helfen u.a. bei der richtigen Wahl des Schlägers, geben dem Spieler Tipps bezüglich der Puttlinie und schreiben den Score auf.
Die Caddies der professionellen Tour-Golfer bekommen ein anteiliges Honorar; verdient der Pro gut, verdient auch sein Caddy gut.
Als Caddy bezeichnet man auch den Wagen, auf dem das Bag (Golftasche) befestigt wird. Diese Caddies erleichtern einem also ebenfalls das Tragen der Tasche. Es gibt Caddies, die man ziehen muss und Caddies, die einen Motor haben und mit einer Batterie betrieben werden.

Carry

Entfernung, die der Ball bei einem Schlag in der Luft bis zum Auftreffen zurücklegt. Die Distanz, die der Ball insbesondere bei trockenen, warmen Bedingungen nach dem Aufkommen noch rollt ist darin nicht enthalten.

 

Cart

Kleines motorisiertes Fahrzeug, um Golfer und ihre Ausrüstung über den Golfplatz zu befördern, auch "Buggy" genannt.

 

Cavity-back

Konstruktionsform eines Eisens bei dem ein Großteil der Masse an den Rand des Schlägerkopfes verlagert wird. Das Ergebnis ist ein größerer Sweet Spot.

 

Chip

Als Chip bezeichnet man einen Annäherungsschlag zur Fahne. Beim Chip rollt der Ball - im Gegensatz zum Pitch - den größten Teil der zurückgelegten Distanz. Der Chip ist einer der wichtigsten Schläge beim Golf überhaupt.

 

Clubfitting

Die individuelle Anpassung eines Schlägers an die Körpergröße eines Spielers nennt man Clubfitting.

 

Clubhaus

Gebäude auf dem Golfplatz, in dem sich Umkleidekabinen, Proshop, Restaurant und Besprechungsäume befinden.

 

Competition Stableford Adjustment (CSA)

System, anhand dessen bei einem Wettspiel vom Saisondurchschnitt abweichende Spielbedingungen bei der Berechnung des Ergebnisses ausgeglichen werden.

 

Course Rating

Einstufung eines Golfplatzes hinsichtlich seines Schwierigkeitsgrades, beurteilt für einen fiktiven Spieler mit Handicap 0 unter normalen Platz- und Wetterbedingungen. Ermittelt wird der Course-Rating-Wert aus der Spiellänge des Platzes und weiteren Faktoren.

 

Cross-handed

Puttinggriff, bei dem die linke Hand unter der rechten liegt (bei Rechtshändern).

 

Cut

Qualifikation für die Schlussrunden eines Zählspiels. Bei den großen Turnieren finden 4 Runden statt. Nach 2 Runden ist das Turnier für alle Spieler zu Ende, die über einer bestimmten Schlaganzahl liegen. Als Cut bezeichnet man auch einen angeschnittenen Ball, dessen Flugbahn von links nach rechts verläuft.

 

D wie...

Dimple

Dimples sind die kleinen Dellen eines Balls. Ein einziger Golfball kann bis zu 500 Dimples haben. Sie dienen dem Auftrieb und dem genauen, ruhigen Flug des Balles. Je tiefer die Dimples sind, desto flacher ist die Flugkurve.

 

Divot

Ein beim Schlag mit dem Schlägerkopf herausgeschlagenes Stück Gras. Es gehört zur Etikette das Divot sofort wieder an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen und festzutreten damit das Gras wieder anwachsen kann.

 

Dogleg

Eine Spielbahn, bei der das Fairway nach links oder rechts abbiegt. Meist nach dem ersten Schlag macht die Spielbahn einen Knick und man hat erst von dort freie Sicht auf das Grün.

 

Double Bogey

Bezeichnung für ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit zwei Schlägen über Par gespielt wurde.

 

Down

Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel hinter seinem Gegner liegt.

 

Draw

Kontrollierter Schlag. Der Ball macht in seiner Flugbahn eine leichte Kurve von rechts nach links. Nach dem Aufprall hat er eine längere Ausrollphase.

 

Drive

Als Drive wird der Schlag vom Tee mit dem Driver bezeichnet.

Driver

Der längste Schläger im Bag, auch "Holz 1" genannt. Der Driver hat den längsten Schaft und den steilsten Neigungswinkel am Schlägerkopf, womit niedrige Flugbahnen und damit die längsten Schlagweiten erreicht werden.Darum wird er praktisch ausschließlich für weite Abschläge verwendet.

 

Driving Range

Die Driving Range ist der Übungsbereich beim Golfplatz und wird für das Schlagtraining genutzt, zum Trainieren oder auch zum Warmspielen.

 

Droppen

In unspielbarer Lage kann der Ball mit Strafschlag im Umkreis von zwei Schlägerlängen (nicht näher zum Loch) "gedroppt" werden. Dabei muss der Spieler aufrecht stehen und den Ball mit ausgestrecktem Arm in Schulterhöhe fallen lassen.

 

Dropping Zone

Um den Spielbetrieb nicht unnötig zu verzögern, werden an sehr unwegsamen Hindernisse auf einigen Plätzen markierte Zonen, sog. "Dropping Zones" angelegt. Dort wird der Ball innerhalb der Markierung gedroppt.

 

Dünner Schlag

Der Schlägerkopf trifft den Ball mit der Unterkante auf der oberen Hälfte des Balles. Dadurch ergibt sich eine deutlich flachere Flugbahn als normal, man spricht hier auch von "toppen".

 

Durchschwung

Phase des Schwungs nach dem Treffen des Balls.

 

E wie...

Eagle

Einen "Eagle" zu spielen bedeutet, ein Loch mit zwei Schlägen unter Par zu beenden. Ein Eagle an einem Par-3 ist also gleichzeitig ein As oder HIO (Hole-in-one).

 

Ehre

Die Ehre entscheidet, wer als erster abschlägt. Am 1. Tee schlägt in der Regel der Spieler mit dem niedrigsten Handicap ab. Bei den darauffolgenden Löchern hat derjenige die Ehre, der am vorangegangen Loch die wenigsten Schläge benötigt hat. Um jedoch den normalen Spielfluss zu gewähren kann ein anderer Spieler, der eher spielbereit am Abschlag steht auf Anfrage abschlagen, die ihm in der Regel auch gewährt werden sollte.

 

Eingelocht

Ein Ball gilt als eingelocht, wenn er vollständig, innerhalb des Lochs und vollständig unterhalb der Ebene des Lochrandes zum Liegen kommt.

 

Eisen

Bezeichnung für die Schläger, die früher einen Schlägerkopf aus Eisen hatten. Heute werden auch andere Metalle und Legierungen verwendet. Die meisten Spieler verwenden die Eisen 3 bis 9 sowie das für das kurze Spiel vorgesehenen Sand Wedge (SW) und das Pitching-Wedge (PW). Die Eisen 1 und 2 sind aufgrund der Schaftlänge schwieriger zu spielen.

 

Erleichterung

Als "Erleichterung" bezeichnet man das Recht, den Ball aus einer schlechten Lage ohne Strafschlag zu entfernen.

 

Etikette

Als Etikette bezeichnet man die korrekten Verhaltensregeln auf dem Golfplatz. Dabei geht es im Wesentlichen um Sicherheit und Rücksichtnahme, das Vorrecht auf dem Golfplatz und die Schonung der Spielanlage. Das Nichtbeachten der Etikette zieht keine Strafschläge nach sich.

 

Explosionsschlag

Bunkerschlag, bei dem sehr viel Sand "herausspritzt".

 

Extra Day Score (EDS)

Eine vorgabewirksame Privatrunde bezeichnet man als "Extra Day Score" (EDS).
Eine solche Privatrunde dürfen ausschließlich Spieler mit einer Stammvoegabe höher als -18,4 einreichen. Spieler der Vorgabeklassen 5 und 6 (Clubvorgaben) können eine beliebige Anzahl von Extra Day Scores als „vorgabenwirksam“ einreichen, in der Vorgabenklasse 4 jedoch nur so viele, wie im aktuellen Kalenderjahr bereits vorgabewirksame Wettspielergebnisse erzielt wurden.
Extra Day Scores können nur auf dem Golfplatz des Heimatvereins gespielt werden, der Zähler muss Vorgabe -36,0 oder besser haben und die Runde muss vorher im Sekretariat registriert werden.

 

Extra Holes

Zusätzliche Löcher, die nach Beendigung eines Wettspiels zur Ermittlung des Siegers gespielt werden, wenn zwei oder mehrere Spieler das gleiche Ergebnis erzielt haben.